[Bücher-ABC 2013] Im letzten Winter gewann ich via Twitter ein grosses Randomhouse-Buchpaket, in
welchem auch Rachel Gibsons "Küssen hat noch nie geschadet" enthalten war. Bei diesem Roman handelt es sich um den sechsten und (bis dato) letzten Teil aus Gibsons "Seattle Chinooks"-Reihe, welche mir bis dahin gänzlich unbekannt war. Die "Seattle Chinooks" sind eine fiktive Eishockey-Mannschaft aus Seattle (zur Info: die "Seattle Thunderbirds" sind eine echte Eishockey-Mannschaft von dort) und in den einzelnen Bänden dieser Romanreihe, welche irgendwo zwischen Chick Lit und Romance anzusiedeln ist, verkuppelt Rachel Gibson (Foto rechts) quasi einen Spieler nach dem anderen, so dass die Bücher doch sehr vorhersehbar sind.
Ich habe diese Buchserie nun also durch den sechsten Teil kennengelernt - und erst im Nachhinein bemerkt, dass es rund um die Seattle Chinooks eine komplette Buchreihe gibt; die einzelnen Bände sind also sehr unabhängig voneinander, auch wenn Figuren aus den Vorgängerbänden in den nachfolgenden Büchern immer mal wieder beiläufige Auftritte haben. Aber natürlich ist es schon schöner, wenn man die Romane in der eigentlichen Reihenfolge liest: nachdem ich "Küssen hat noch nie geschadet" ausgelesen hatte, habe ich nach weiteren Rachel-Gibson-Büchern gegoogelt, festgestellt, dass dieses Buch zur "Seattle Chinooks"-Serie gehört und daraufhin habe ich Teil 1 bis 5 ganz artig nacheinander gelesen. (Und damit nehme ich schon einen Teil des Fazits weg: denn wenn mich "Küssen hat noch nie geschadet" zum Rest der Reihe verführt hat, kann es mir ja nicht ganz so übel gefallen haben...)
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Montag, 23. September 2013
Mittwoch, 12. Juni 2013
Kera Jung: "Keiner wie er"
„Keiner wie er“ ist der zweite
Roman einer wohl dreiteiligen Reihe von Kera Jung, welche mit „Keine
wie sie“ ihren Anfang nahm. „Keine wie sie“ habe ich euch just
erst ganz begeistert hier im Blog vorgestellt, doch der zweite
Streich folgt sogleich.
Am Liebsten würde ich euch auch gleich
den dritten Teil „Keine wie wir“ vorstellen; geht aber nicht, da
der zu meinem Leidwesen wohl erst Anfang August erscheinen wird.
Aber ich nutze die Gelegenheit und
erzähle euch nun gleich einmal zumindest noch von Teil Zwei.
Achtung: bitte lest erst meinen Beitrag zu „Keiner wie sie“ - sollte der euch neugierig auf die Serie
machen, lest an dieser Stelle bitte erst weiter, wenn ihr den ersten
Teil tatsächlich gelesen habt. Ich habe mich zwar bemüht, nichts zu
verraten, was nicht bereits aus der Leseprobe, die am Ende von
„Keiner wie sie“ enthalten ist, oder aus dem „Blick ins Buch“
bei Amazon, der den Anfang von „Keiner wie er“ verrät, zu
entnehmen ist. Aber ich kann nicht garantieren, dass ab dem
„Weiterlesen“-link nicht doch ein gewisser Spoiler-Alarm
herrscht.
Kera Jung: "Keine wie sie"
„Keine wie sie“ von Kera Jung ist
ein Roman, den ich nur zufällig entdeckt habe: diese Leseprobe
sprach mich an, die Rezensionen bei Amazon fielen durchschnittlich
äusserst positiv aus und ausserdem war auf dem Cover ein Cupcake
abgebildet und: Cupcake = Kuchen. Ich mag Kuchen.
Das einzig für mich erkennbare Manko:
„Keine wie sie“ ist der erste Band einer Trilogie. Band Zwei ist
zwischenzeitlich bereits erschienen, auf Band 3 muss man laut einer
Aussage der Autorin auf ihrer Facebook-Seite noch bis vermutlich
Anfang August warten.
Ich hasse Trilogien, Quattrologien,
Quintologien, ..., Oktologien, Dekadologien... Zum Einen mag ich es,
wenn Geschichten gleich komplett erzählt werden und zum Anderen bin
ich, was Fortsetzungen angeht, sehr ungeduldig. Darum warte ich, wenn
mich eine Buchserie anspricht, eigentlich, bis sie vollständig
erschienen ist, um gleich alles lesen zu können.
Eigentlich.
Aus Gründen, die selbst mir nicht so
ganz klar sind, konnte ich der Versuchung in diesem Fall aber absolut
nicht widerstehen und so las ich „Keine wie sie“ am vorgestrigen
Abend.
Samstag, 13. April 2013
Nathalie Bergdoll: "Hochgefickt"
[Bücher-ABC 2013] „Hochgefickt“ von Nathalie Bergdoll
hat mich durch seinen Titel auf sich aufmerksam gemacht: ja, wenn ich
mich durch Bücherregale stöbere, fällt mein erster Blick natürlich
auf den Titel. Reizt dieser mich, wird das Cover in Augenschein
genommen und finde ich dieses stimmig, lese ich den Klappentext. So
entdecke ich ca. 90% meiner Lektüre, was bedeutet, dass ich, nachdem
ich nun von „Hochgefickt“ erzähle, in den nächsten Tagen wohl
noch über einen Roman namens „Hello Kitty muss sterben“
berichten werde.
Von Nathalie Bergdoll hatte ich bis
heute übrigens noch nichts weiter gehört; die Autorin war mir
gänzlich unbekannt, aber beim heutigen Autoren-Vita-Abgrasen habe
ich gelernt, dass man ihr durchaus schon eine gewisse Prominenz
zugestehen kann. Der ein oder andere von euch wird also durchaus
schonmal von ihr gehört haben, aber ich habe nun nicht das Gefühl,
mich schämen zu müssen, weil sie mir auch nach meiner Googelei
nicht weiter bekannt vorkommt.
Nathalie Bergdolls Debütroman
„Hochgefickt“ trägt zwar diesen durchaus provokativen Titel, der
aber mehr lasterhafte Orgien voller Skrupellosigkeit verspricht als
tatsächlich im Buch vorkommen: „Hochgefickt“ ist kein schamloser Sexroman oder Ähnliches und mit Charlotte Roches Büchern verglichen
quillt „Hochgefickt“ nur so vor Anstand und Moral über. Denn
Jacqueline, die Protagonistin, hat sich lediglich offiziell
verstohlen geflüstert „hochgefickt“, während sie sich aber
tatsächlich ganz raffiniert in die Medienwelt gemogelt hat...
Samstag, 30. März 2013
Allison Winn Scotch: "Gestern fängt das Leben an"
[Bücher-ABC 2013] “Time of my life” lautet der englischsprachige Originaltitel von “Gestern fängt das
Leben an”, einem Roman der amerikanischen Bestsellerautorin Allison Winn Scotch (Foto rechts / offizielles Pressefoto des Verlages © Denise Winters) – und in diesem Fall muss ich ausnahmsweise zugeben, dass mir der deutsche Titel besser und angesichts der erzählten Geschichte passender erscheint. Denn in diesem doch sehr lesenswerten Buch geht es um Jillian, kurz: Jill, die eine Zeitreise unternimmt, zurück in die Vergangenheit. Haben wir nicht alle den ein oder anderen Moment in unserer Vergangenheit, über welchen wir heute denken, dass wir uns da doch besser anders entschieden hätten? Jill geht es ebenso und sie würde am Liebsten ihr komplettes heutiges Leben eintauschen – da ist ein solcher Zeitensprung doch eine tolle Möglichkeit, seine Zukunft bzw. seine jetzige Gegenwert entsprechend zu korrigieren, oder nicht? Nee, natürlich nicht... Denn so einfach ist es selbstverständlich nicht, wie Jill schon recht bald feststellen muss...
Leben an”, einem Roman der amerikanischen Bestsellerautorin Allison Winn Scotch (Foto rechts / offizielles Pressefoto des Verlages © Denise Winters) – und in diesem Fall muss ich ausnahmsweise zugeben, dass mir der deutsche Titel besser und angesichts der erzählten Geschichte passender erscheint. Denn in diesem doch sehr lesenswerten Buch geht es um Jillian, kurz: Jill, die eine Zeitreise unternimmt, zurück in die Vergangenheit. Haben wir nicht alle den ein oder anderen Moment in unserer Vergangenheit, über welchen wir heute denken, dass wir uns da doch besser anders entschieden hätten? Jill geht es ebenso und sie würde am Liebsten ihr komplettes heutiges Leben eintauschen – da ist ein solcher Zeitensprung doch eine tolle Möglichkeit, seine Zukunft bzw. seine jetzige Gegenwert entsprechend zu korrigieren, oder nicht? Nee, natürlich nicht... Denn so einfach ist es selbstverständlich nicht, wie Jill schon recht bald feststellen muss...
Freitag, 8. Februar 2013
Lauren Weisberger: "Champagner und Stilettos"
[Bücher-ABC 2013] „Champagner und Stilettos“ ist ein weiterer Roman von Lauren Weisberger, die wohl in erster Linie für ihr Werk „Der Teufel trägt Prada“, welches preisgekrönt mit Meryl Streep und Anne Hathaway verfilmt wurde, bekannt ist. „Champagner und Stilettos“ spielt nun aber nicht im Olymp der Modebranche, sondern an der Spitze der Musikszene, und ist auch längst nicht so böse-bissig wie „Der Teufel trägt Prada“, sondern eher süffig. Champagner halt.
Dienstag, 29. Januar 2013
Christiane Güth: "Cheffe versenken"
[Bücher-ABC 2013] „Cheffe versenken“: der Titel entlockte mir ein
spätpubertäres Kichern. „Cheffe versenken“: *hihi*, ein
Schiffe-versenken-Wortwitz. Ja, jetzt, einige Zeit später, wundere ich mich da
zwar ein wenig über mich selber, aber allein der Titel hat in diesem Fall dafür
gesorgt, dass „Cheffe versenken“ von Christiane Güth auf meinen Kindle wandern durfte. Der
Buchbeschreibung habe ich ebenso wie den Rezensionen kaum Beachtung geschenkt;
immerhin lautet der Titel dieses Romanes „Cheffe versenken“! Das klingt doch
schon lustig, das kann sich doch nur lustig lesen lassen? Oder etwa nicht?
Sonntag, 6. Januar 2013
Meg Cabot: "Aber bitte für immer"
[Bücher-ABC 2013] „Aber bitte für immer“ von Meg Cabot
habe ich im Herbst vom Verlag geschenkt bekommen bzw. ich habe im Rahmen eines
Twitter-Gewinnspiels ein nettes, kleines Buchpaket quer durch die
Randomhouse-Verlagsgruppe gewonnen, welches ich zu meinen Eltern nach
Deutschland schicken liess: wohlwissend zum Einen, dass das ein oder andere
enthaltene Buch auch meine Mama und meine Schwägerin ansprechen würde und zum
Anderen, dass wir über die Jahre bei meiner Familie verweilen würden. Natürlich
hatte ich auch meinen geliebten Kindle im Gepäck, aber so lag ich dann doch
auch abends gemütlich im Bett und habe mal wieder in richtigen Papierbüchern
gelesen und ja, ich habe sämtliche gewonnenen Bücher in den 12 Tagen
Deutschland lesen können – ich habe sogar noch zwei mehr geschafft. Auch „Aber
bitte für immer“ ist ein Roman, den ein geübter Leser leicht an einem Abend
ausgelesen hat.
Genretechnisch muss man „Aber bitte für immer“
sicherlich der Chicklit zuordnen und terminlich räume ich bereits jetzt ein,
dass dieser Roman eher etwas für den sommerlichen Strandtag als für die
winterlichen Rauhnächte ist. Aber so winterlich war das NRW-Wetter nun auch
nicht, nur trübe und windig, und so konnte ich mich von „Aber bitte für immer“ auch
ganz gut ins sommerliche Italien versetzen lassen.
Samstag, 5. Januar 2013
Lucy Hepburn: "Alle meine Schuhe"
[Bücher-ABC 2013] Meine Leidenschaft sind Bücher bzw. das
Lesen und da man Frauen gemeinhin einen gewissen Hang zu Schuhen nachsagt,
möchte ich mein Bücher-ABC 2013 nun damit beginnen, einen Roman vorzustellen,
dessen Protagonistin definitiv eine Schuh-Fetischistin ist. „Alle meine Schuhe“von Lucy Hepburn erzählt eine Geschichte, die das Herz leidenschaftlicher
Schuhsammlerinnen definitiv höherschlagen lässt: denn die Schuhsammlung der
Hauptfigur Amy ist futsch; verscherbelt vom wütenden und rachedurstigen Ex…
Sonntag, 9. September 2012
Alexandra Potter: „Der Wunschzettel“
Man stelle sich nur vor: alles, was man wünscht, wird wahr… Klingt toll, oder? Aber wenn man mal genau darüber nachdenkt: klingt es nicht auch irgendwie langweilig? In „Der Wunschzettel“ lernt Heather Hamilton, die Protagonistin dieses Romans von Alexandra Potter, was es bedeutet, wenn die eigenen Wünsche plötzlich sämtlich in Erfüllung gehen…
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